Organisiert wurde der Anlass von der ökumenischen Taizé-Gruppe Möhlin rund um Doris Müller, Martina Grenacher und Christine Frei. Nach einer kurzen Einführung ging es auch schon los: Die Bewohner warteten bereits gespannt in der Empfangshalle, und erstaunlich schnell fanden sich kleine „Dreamteams“ aus Helfern und Bewohnern zusammen.
Natürlich hatte bei diesen sommerlichen Temperaturen jede und jeder Heimbewohner ganz eigene Vorstellungen davon, wie der Nachmittag am angenehmsten zu geniessen wäre – und so bildeten sich spontan drei ganz unterschiedliche Gruppen:
Da gab es die besonders Mutigen beziehungsweise Sportlichen, die sich von gefühlten 34 Grad im Schatten nicht beeindrucken liessen und tapfer zu einem Dorfspaziergang aufbrachen.
Die zweite Gruppe entschied sich für die deutlich kühlere Variante: ein gemütliches, schattiges Plätzchen in der Nähe des Stadelbachs. Dort wurde geplaudert, gelacht und einfach der Moment genossen.
Und dann gab es noch jene Bewohnerinnen und Bewohner, die lieber drinnen bleiben wollten. Auch dort wurde es keineswegs langweilig: Es wurde erzählt, vorgelesen, diskutiert und unterhalten. Kurz gesagt: beste Abwechslung in schöner Gesellschaft.
Gegen 16.30 Uhr trafen sich alle Gruppen wieder beim Pavillon. Das Personal des Stadelbachs hatte bereits Tische und Stühle vorbereitet, und von allen Seiten strömten lachende Gesichter herbei. Es war sofort spürbar: Dieser Nachmittag hatte allen gutgetan – Bewohnern wie Helfern.
Nach diesem abwechslungsreichen Nachmittag freuten sich nun alle auf eine Stärkung. Auch dafür war bestens gesorgt: Mit Kartoffel- und grünem Salat, frischem Brot und feinen Bratwürsten vom Grill (ein grosses Dankeschön an Bruno ) wurden Bewohner und Helfer herrlich verwöhnt. Kaffee und Kuchen rundeten den gelungenen Nachmittag perfekt ab – herzlichen Dank natürlich auch an alle Kuchen-bäckerinnen und Kuchenbäcker!
So löste sich die fröhliche Runde nach und nach auf – zufrieden, glücklich und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck.
Was für eine wunderbare Idee der Taizé-Gruppe! Ein rundum gelungener Anlass, der einmal mehr gezeigt hat, was Doris Müller bei der Einführung so schön gesagt hat:
„Es gibt nichts Wertvolleres, als lieben Menschen Zeit zu schenken.“
Danke, dass ich dabei sein durfte, Ines Fuhrer