Alle anzeigen
Zuklappen

Wenn Trommeln eine Kirche verwandeln

Rückblick auf die Weltgebetstags-Feier im Pastoralraum

Schon beim Einzug war klar: Dieser Weltgebetstag würde besonders werden. Mit Trommelrhythmen, Gesang und spürbarer Freude zog Priester Godwin Ukatu gemeinsam mit seinen Landsmännern und Landsfrauen der Anambra People Association sowie dem ökumenischen Vorbereitungsteam in die Kirche ein. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Möhlin und dem ganzen Tal waren gekommen, um den Weltgebetstag mitzufeiern – in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Nigeria.

Die Musik erfüllte den Raum und verwandelte ihn in einen lebendigen Ort des Gebets. Viele spürten: Hier entsteht Gemeinschaft über Kulturen hinweg.

Besonders unter die Haut ging eine Geschichte aus Ukatus Heimatdorf. Vorgelesen wurde sie von einer Frau aus Nigeria und einer Schweizerin, die mit einem Nigerianer verheiratet ist. Die Erzählung schilderte die zerstörerische Kraft eines Krieges – und zugleich die Stärke einer Frau, die Hoffnung und Zusammenhalt für ein ganzes Dorf bewahrt.

Auch die Fürbitten, Gebete und der Segen stammten aus den Texten der Frauen aus Nigeria. Sie erinnerten daran, dass der Weltgebetstag Menschen weltweit verbindet: informiert beten und betend handeln.

Nach dem Gottesdienst zog die inzwischen zur Gemeinschaft gewordene Schar mit Trommelklängen weiter in den Kirchgemeindesaal. Dort warteten afrikanische Spezialitäten, lebendige Gespräche und viele Begegnungen.

Am Ende durfte sich das Vorbereitungsteam über ein erfreuliches Spendenergebnis von CHF 1262 freuen.

Und bereits jetzt richtet sich der Blick nach vorne: Im kommenden Jahr feiert der Weltgebetstag sein 100-jähriges Jubiläum. Wer bei der Vorbereitung mithelfen möchte, kann sich bei Kristin Gnodtke melden.

Hannah Audebert